Masters

   10. Seniorencup 2003  11. Seniorencup 2004   Senioren-WM 2004   12. Seniorencup 2005    13. Seniorencup 2006  
14. Seniorencup 2007   15. Seniorencup 2008   Senioren-WM 2008   Seniorencup 2009   Masters-DM 2009   Seniorencup 2010   Senioren-WM 2010   Seniorencup 2011    Masters-DM 2011    Turnier Chemnitz 2012    Seniorencup 2012    Masters-WM 2012    Seniorencup 2013    Seniorencup 2014    Masters-WM 2014    Seniorencup 2015    Seniorencup 2016

HSG Warnemünde Gastegber des 23. Mastersturniers 2016

Am 9. April fand zum 23. Mal der Senioren-Cup der HSG Warnemünde statt. Aufgrund der kurzfristigen Absage von Pokalverteidiger Winsen, war somit bereits klar, dass ein neuer Pokalsieger zu ermitteln sein würde.
Es war nun ein reines Turnier der ehemaligen Leistungszentren der DDR mitden Mannschaften aus Magdeburg, Berlin, Leipzig, Chemnitz und Warnemünde (ehemals ASK Rostock). In dieser Reihenfolge wurde das Turnier auch beendet. Es waren sehr spannende Spiele und teilweise knappe Ergebnisse. Selbst Pokalsieger Magdeburg musstesich in zwei Spielen zu knappen Siegen zittern.
HSG zeigte gegen den drittplatzierten Leipzig ihr bestes Spiel und gewann verdient mit 4:2. Da jedoch auf Seiten der HSG mehrere Ausfällen von Leistungsträgern zu beklagen war, konnte die HSG das über den Turnierverlauf hinweg, keine konstant guten Leistungen abrufen. So wurde mit Jessica Hembus auch eine Spielerin der Damenmannschaft eingesetzt. Sie machte ihre Aufgabe hervorragend und netzte gegen die alten Herren immerhin 2 Tore ein. Eines davon war ein sehenswerter Fernwurf gegen den späteren Pokalsieger Magdeburg. Auch Center Tim Hoffmann ackerte viel und verdiente sich ebenfalls ein Extralob seiner Mannschaft und der Gegner. Er erzielte insgesamt 4 Turniertreffer. Trotz des 4:2-Sieges über Leipzig, langte es am Ende nicht zum 4. Rang, da die Chemnitzer das bessere Torverhältnis aufwiesen. Mit vier Spielern über 70 Jahren, war die HSG auch die älteste Mannschaft und überließ schließlich den Gästen allesamt den Vortritt in der Endtabelle.
Am Abend fand in gemütlicher Runde die Siegerehrung in der Landessportschule Warnemünde statt. Es war wieder ein erfolgreiches und sehr gut organisiertes Treffen der Ehemaligen. Alle wollen im nächsten Jahrwieder dabei sein, dann wohl auch wieder mit dem eigentlichen Dauergästen aus Winsen. Unser Dank geht an die vielen Helfern des Vereins und an die Landessportschule Warnemünde.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG Masters:
Jens Richert (Torhüter) - Christian Steinhardt, Wolfgang Richter, Tim Hoffmann, Erich Wölck, Gerd Boer, Steffen Klukas, Dieter Schulz, Jessica Hembus, Jürgen Baumann

HSG-Ergebnisse:
HSG-Leipzig 4:2
HSG-Berlin 1:5
HSG-Chemnitz 2:6
HSG-Magdeburg 2:6

Abschlusstabelle:

Platz Team
1 Magdeburg
2 Berlin
3 Leipzig
4 Chemnitz
5 Warnemünde


Alte Herren offensiv zu zahm und defensiv zu unsortiert

Am Samstag (28.3.2015) richtete die HSG Warnemünde ihr 22. Masters-Turnier der Ü50-Wasserballer aus. Zu Gast waren Titelverteidiger Handwerk Magdeburg, Winsener SV, HSG TH Leipzig, SV Neptun Berlin, SC Chemnitz bei der HSG Warnemünde.
Für den Gastgeber lief es nicht wie gewünscht und so erwies man sich als perfekter Gastgeber und ließ allen anderen Teams den Vortritt. Zwar konnte man 3 von 5 Spielen knapp gestalten, verlor letztlich jedoch alle Partien. Im Spielmodus Jeder-gegen-Jeden kam es dann im Duell Magdeburg gegen Winsen zum Spiel um den Turniersieg. Es endete 2:2-Unentschieden, wobei Winsen mehrfach den Sieg auf der Hand hatte, aber entweder am Magdeburger Keeper oder dem eigenen Pech scheiterte. So kam es zu einer hauchdünnen Entscheidung im Torverhältnis und so sicherte sich Winsen den 2015-Titel vor Winsen und den starken Leipzigern. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten Berlin, Chemnitz und die HSG Warnemünde.
Der Dank gilt wie so oft den freiwilligen Helfern rund ums Turnier und den Gästeteams, für das schöne Eintagesevent in der Rostocker Neptunhalle und dem abendlichen Ausklang im Warnemünder Yachthafen. Im nächsten Jahr, sinnt die HSG dann auf Revanche und will wieder das 2016er-Podium ins Visier nehmen.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG Masters:
Philipp Steidler, Andreas Pluder - Wolfgang Richter (2 Tore), Dieter Schulz, Rainer Seidel, Michael Loba, Jörg Behlendorf (3), Andreas Völkel, Rene Plaeschke (5), Henry Bauer, Steffen Klukas

Ergebnisse des Turniers:
Berlin-Chemnitz 4:2
Berlin-Magdeburg 1:3
Berlin-Leipzig 3:4
Berlin-Winsen 4:5
Berlin-Warnemünde 6:4
Chemnitz-Magdeburg 2:6
Chemnitz-Leipzig 1:3
Chemnitz-Winsen 0:1
Chemnitz-Warnemünde 3:1
Magdeburg-Leipzig 3:2
Magdeburg-Winsen 2:2
Magdeburg-Warnemünde 6:2
Leipzig-Winsen 2:5
Leipzig-Warnemünde 3:1
Winsen-Warnemünde 10:2

Abschlusstabelle:

Platz Team Tore Punkte
1 Winsener SV 23:10 9:1
2 Handwerk Magdeburg 20:9 9:1
3 Leipzig 14:13 6:4
4 Berlin 18:18 4:6
5 Chemnitz 8:15 2:8
6 HSG Masters 10:28 0:10


Wolfgang Richter bei der Masters-WM 2014 mit Silber dekoriert

Es hat nicht sollen sein, Wolfgang Richter schrammt knapp an Gold vorbei und sackt Silber ein. Bei der Masters-WM 2014 im kanadischen Montreal erkämpfte sich unser Mann von der HSG Warnemünde WM-SILBER in der Altersklasse 65+.
Wolfgang Richter trat erneut mit dem Team des SV Poseidon Hamburg an. Im Masters-Wasserball ist es Normalität, dass Vereinsteams deutsche Meisterschaften aber auch Europa- und Weltmeisterschaften ausspielen, anstatt es in Nationalteams zu tun. So tingelt Wolfgang Richter seit Jahren mit den Hamburgern von Meisterschaft zu Meisterschaft durch Deutschland, Europa und die Welt.
Im 1. Turnierspiel siegte man knapp gegen die Australier der Perth Cockatoos mit 7:6 und legte hier bereits den so wichtigen Grundstein zum Erreichen des Halbfinals. Im 2. Spiel behielt man gegen die US-Amerikaner der Ancient Mariners aus San Diego mit 9:0 klar die Oberhand. Im 3. Duell lautete der Gegner SV Cannstatt. Gegen den deutschen Dauerrivalen gibt es seit mehr als 5 Jahren stets enge Duelle um Gold bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Dieses Mal sollte es ein episches 8:8-Unentschieden werden.
Somit belegte man aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den 2. Vorrundenplatz hinter Cannstatt, ging ihnen so aber auch in der Vorschlussrunde aus dem Weg. Im Halbfinale siegte Cannstatt seinerseits mit 9:6 gegen San Diego und Hamburg gewann erneut hauchdünn, wie in der Vorrunde gegen Perth mit 5:4. Im Spiel um Bronze in der AK65+ siegte dann Perth mit 4:3 gegen San Diego und im Finale trafen dann erneut beide deutsche Teams aufeinander. Nach zähem Ringen aber einer zwischenzeitlichen 2:1- und 4:2-Führung sollte es dennoch nicht genügen. Cannstatt drehte die Partie, behielt schlussendlich leider die Oberhand und schnappte Wolfgang Richter und Co. die Goldmedaille mit einem 10:7-Erfolg vor der Nase weg. Allerdings konnte Hamburg nach toller Turnierleistung die WM-SILBERMEDAILLE 2014 in Kanada feiern, zu der Richter 3 Tore beisteuern konnte und dabei stets in der Startaufstellung seiner Mannschaft stand.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH WOLFGANG mit seinen 74 Jahren, gegen durchweg 7-9 Jahre jüngere Teamkollegen und Gegner, eine wirklich beeindruckende Leistung von ihm.

TEXT: Jörg Behlendorf


HSG Warnemünde schickt Pokal 2014 nach Magdeburg

2014 fand die 21. Auflage des traditionsreichen Seniorencups der HSG Warnemünde statt. In diesem Jahr wurde ausnahmsweise im 25m-Becken der Neptunhalle gespielt, da die 50m-Halle bereits für eine Schwimmveranstaltung geblockt war.
2013 entführte Winsen den Siegerpokal nach jahrelanger Dominanz der Magdeburger den Pokal und ging auch in diesem Jahr als leichter Favorit ins Becken. Gespielt wurde im Modus Jeder gegen Jeden bei einer verkürzten Spieldauer von 1x8min. Doch es kam wie es kommen musste und die unersättlichen Bördestädter enterten erneut das Siegertreppchen. Im entscheidenden Duell gegen Winsen, siegten sie mit 3:0 und luchsten den Rand-Hamburgern den Pokal wieder ab. Im Spiel um den Bronzerang bezwangen die Berliner aus Köpenick den Gastgeber HSG Warnemünde denkbar knapp mit 2:1. Turnierorganisator Wolfgang Richter war aber nur kurz enttäuscht über das Verpassen des Siegertreppchens: "Hach das war eng. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir die Köpenicker knacken können aber es hat nicht ganz gelangt. Wir haben aber ein gutes Turnier gespielt und der Spaß und das Wiedersehen mit den alten Hasen überwog dann doch. Alle Teilnehmer haben es genossen, das freut uns als gastgebender Verein natürlich doppelt. Vielleicht erringen wir ja bei der 22. Auflage 2015 wieder einen Platz auf dem Podest?"
Fünfter wurden die Sachsen aus Leipzig vor ihren Landeskonkurrenten aus Chemnitz. Im Anschluss klang das Turnier wieder im Warnemünder Yachthafen aus.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG Masters HSG Warnemünde:
Andreas Pluder, Jens Richert - Wolfgang Richter, Gerd Boer, Rainer Seidel, Steffen Wilsdorf, Michael Loba, Steffen Klukas, Andreas Völkel, Rene Plaeschke

Ergebnisse der HSG Masters:
HSG-WSV Winsen 0:6
HSG-Handwerk Magdeburg 2:5
HSG-Köpenicker SV 1:2
HSG-HSG Leipzig 3:1
HSG-Chemnitzer SC 3:1

Winsens Masterswasserballer entführen Pokal von der Küste

Mit 6 Mannschaften war das Turnier nicht nur zahlenmäßig, sondern auch qualitätsmäßig ausgezeichnet besetzt. Dem Dauersieger Magdeburg wollte endlich eines der Teams den Pokal entreißen und das gelang schließlich auch den Norddeutschen vom Winsener SV.
Im Modus Jeder-gegen-Jeden gingen die Senioren trotz oder gerade wegen ihres Alters nicht zimperlich zur Sache und kämpften verbissen um jeden Zentimeter. Bei einer verkürzten Spieldauer kamen dabei äußert knappe Ergebnisse zu Stande auch aufgrund des ausgeglichenen Niveaus. So verloren beispielsweise die Berliner nur mit je einem Tor ihre Spiele gegen den späteren Turniersieger Winsen (3:4) und gegen Magdeburg (2:3). In einem packenden "Finale" entschieden die Winsener dies zu ihren Gunsten mit einem hartumkämpften 2:1-Erfolg über Magdeburg.
Gastgeber Warnemünde fehlte hingegen in den entscheidenden Spielen ein wenig die Linie. Doch durch die Siege gegen Chemnitz (3:2, alle 3 Tore durch Steffen Schulz) und Leipzig (6:2, hier u.a. 3 Tore durch Stephan Drawert) und den Punktgewinn beim 4:4 gegen die Berliner, konnte sich die HSG Warnemünde am Ende noch über den Bronzerang freuen, vor dem Teams von Chemnitz, Berlin und Leipzig.
Die Siegerehrung wurde im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins in der Sportschule Yachthafen durchgeführt. Für eine nunmehr zwanzigjährige Unterstützung bedanken wir uns bei der Leitung und den Mitarbeitern der Landessportschule Yachthafen Warnemünde. Weiterhin gilt dem Autohaus Krüll Rostock der Dank für das Arrangement zum Gelingen der Veranstaltung. Alle Mannschaften waren von der Organisation und Durchführung des Turniers begeistert und wollen auch 2014 wieder dabei sein. Zu guter Letzt gab es noch ein großes Lob an die ehrenamtlichen Helferinnen der HSG Warnemünde.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG Warnemünde:
Andreas Pluder, Stephan Drawert (4 Tore) - Philipp Steidler (1), Steffen Schulz (5), Dieter Schulz, Wolfgang Richter, Gerd Boer, Rainer Seidel, Steffen Wilsdorf, Jörg Behlendorf (1), Steffen Klukas (1), Andreas Völkel (2)

Ergebnisse des Turniers:
Chemnitz-Berlin 4:2
HSG-Winsen 0:4
Leipzig-Magdeburg 2:6
HSG-Chemnitz 3:2
Berlin-Magdeburg 2:3
Winsen-Leipzig 4:1
Chemnitz-Magdeburg 1:5
HSG-Leipzig 6:2
Winsen-Berlin 4:3
HSG-Magdeburg 1:6
Chemnitz-Leipzig 4:3
HSG-Berlin 4:4
Winsen-Magdeburg 2:1
Berlin-Leipzig 2:2
Winsen-Chemnitz 6:1

Abschlusstabelle:

Platz Team Tore Punkte
1 Winsener SV 20:6 10:0
2 Handwerk Magdeburg 21:8 8:2
3 HSG Warnemünde 14:18 5:5
4 Chemnitz SC 12:19 4:6
5 Berlin Köpenick 13:17 2:8
6 HSG Leipzig 10:22 1:9

Wasserballer Wolfgang Richter erneut mit Edelmetall dekoriert

Von Anfang bis Mitte Juni fand an der italienischen Adria-Küste in Riccione (Provinz Rimini) die 14. Masters-WM der Schwimmer und Wasserballer statt. Wolfgang Richter, seines Zeichens Wasserballwart in Mecklenburg-Vorpommern und Wasserballurgestein von der HSG Warnemünde, nahm mit seinen 72 Lenzen mit dem SV Poseidon Hamburg in der Altersklasse 65+ an den Wasserballwettkämpfen teil. Beim Masters-Wasserball werden die Europameister und Weltmeister in Vereinsmannschaften und nicht in Nationalteams ausgespielt. Wolfgang Richter hatte es in der höchsten Altersklasse mit dem Dauerrivalen SV Cannstatt und den Kaliforniern vom KAOS Waterpolo Club zu tun.
In den Vorrundenpartien stellte sich rasch heraus, dass der Titel unter den beiden deutschen Teams ausgespielt würde. Nach klaren Siegen gegen KAOS (8:3 und 8:1) gab es auch 2 Niederlagen gegen Cannstatt (6:8 und 9:11). Der Modus ermöglichte Poseidon dennoch eine 3. Chance, im echten Finale gegen den SV Cannstatt. Hier war der Verlauf an Dramatik kaum zu überbieten. Beide Teams lagen jeweils mit einem Tor in Front. Doch nach regulärer Spielzeit stand es 5:5 - Verlängerung. Wolfgang Richter bot ihr sein bestes WM-Spiel. Als ältester und dennoch fittester Spieler, markierte er 3 Treffer, spielte komplett durch und schwamm zu Beginn jedes Mal um den 1. Ballbesitz an. Leider reichte es nicht ganz zum Goldtriumph, da Cannstatt in der Verlängerung das glücklichere Händchen hatte und den WM-Titel mit 8:7 perfekt machte. "Ein bisschen ärgert es einen schon aber sie wurden verdient Weltmeister und über Silber freue ich mich mit meiner Mannschaft ebenso," gab Wolfgang Richter bei seiner Rückkehr nach Rostock freudestrahlend zu Protokoll. Er steuerte 4 Tore zur WM-Silbermedaille in der AK65+ bei. In den anderen Klassen ging es ebenso hart und umkämpft her, doch waren in den anderen Altersklassen mehr als 11 und in der AK 40+ sogar 17 Teams am Start. Bei insgesamt 8 Altersklassen duellierten sich 88 Mastersteams. 3 Titel sicherten sich Teams aus den USA, je einmal ging Gold nach Italien, Rumänien, Kroatien, Russland und Deutschland. Eine "Silberne" ging mit Wolfgang Richter nach Deutschland und eine Bronzemedaille ergatterte der Rostocker Rene Plaeschke von der HSG Uni Rostock, der mit dem SV Cannstatt in der AK50+ antrat. In der Damenkonkurrenz agierten 5 Altersklassen mit 12 Teams. Hier verpasste der einzige deutsche Teilnehmer Hohenlimburg in der AK30+ als Vierter knapp an einer Medaille vorbei.

TEXT: Jörg Behlendorf


Wasserball-Oldies von Handwerk Magdeburg siegen in Rostock

Am Samstag gastierten neben dem Gastgeber HSG Warnemünde weitere 4 Teams zum prestigeträchtigen Seniorenturnier in der Rostocker Neptunhalle. Zur 19. Auflage kamen Titelverteidiger Handwerk Magdeburg, der SC Chemnitz, die HSG TH Leipzig und der SV Neptun Berlin an die Ostsee.
Zum dritten Mal in Folgegewannen die Mannen von der Börde und aktueller Vizeeuropameister der Altersklasse 60+ Handwerk Magdeburg das Turnier. "Sie hatten uns als stärksten Gegner mit der eigentlich besten Mannschaft während des Turniers eingestuft, daher freuten sie sich umso mehr, dass sie am Ende triumphierten," sagte Organisator und Teamkapitän der HSG Warnemünde, Wolfgang Richter.
Im entscheidenden Duell verlor die HSG gegen die Magdeburger mit 3:5 und haderte dabei mit der eigenen Chancenausbeute, da man die Gäste eigentlich im Griff hatte, doch die "Handwerker" spielten cleverer und präsentierten sich ihrem Alter entsprechend routiniert und ausgefuchst. So entführten sie den Siegerpokal nach 2010, 2011, nun auch in diesem Jahr aus Rostock, über den Umweg Warenmünde, wo im Yachthafen sowohl die Siegerehrung, als auch der kulinarische Abschluss des Turnieres stattfand. Die vor dem Turnier als leichte Favoriten eingeschätzten Leipziger komplettierten am Ende das Podium mit dem 3. Rang vor Berlin und Chemnitz.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG Warnemünde:
Andreas Pluder - Philipp Steidler, Dieter Schulz, Wolfgang Richter, Gerd Boer, Heiko Garlipp, Rene Plaeschke, Rainer Seidel, Ralf Brückner, Steffen Wilsdorf, Jörg Behlendorf, Steffen Klukas

Ergebnisse des Turniers:
HSG-Berlin 4:2
Chemnitz-Magdeburg 4:12
Leipzig-Berlin 5:3
HSG-Magdeburg 3:5
Chemnitz-Leipzig 2:4
Berlin-Magdeburg 2:6
HSG-Chemnitz 6:5
Leipzig-Magdeburg 2:4
Chemnitz-Berlin 3:4
HSG-Leipzig 6:4

Abschlusstabelle:

Platz Team Tore Punkte
1 Handwerk Magdeburg 22:11 8:0
2 HSG Warnemünde 19:16 6:2
3 HSG TH Leipzig 15:15 4:4
4 SV Neptun Berlin 11:18 2:6
5 SC Chemnitz 14:26 0:8

Warnemünde ein kleiner Wasserball-Exportschlager

Als kleinen Frühjahrsüberblick 2012 soll neben dem Drittligisten der HSG Warnemünde und der ambitionierten Jugend, hier nun der Fokus auf die Masters (Senioren) und zu allererst auf die Rostocker Damen gelegt werden.
In der Damenbundesliga sind mit Sabine Jaschke und Nina Wengst 2 Rostockerinnen unterwegs. Sabine Jaschke (auf bei den Herren in der 3. Liga per Sondergenehmigung aktiv) kämpft derzeit mit dem ETV Hamburg gegen die rote Laterne. Nina Wengst hingegen, greift mit Bayer Uerdingen erneut nach mehr als nur dem Vizetitel. Zwar ist der ETV derzeit Tabellenletzter hinter den punktgleichen Chemnitzerinnen, doch schlugen Jaschke und Co gerade die Sächsinnen klar mit 22:6 am vorletzten Spieltag, ehe es am vergangenen Wochenende zum direkten Duell zwischen Hamburg und Uerdingen kam. Sabine musste jedoch aus beruflichen Gründen passen und so spielte Nina Wengst als aktueller Tabellenführer die Hamburgerinnen schier an die Wand und siegte mit 22:9. Nina Wengst und Bayer Uerdingen rangieren ebenfalls punktgleich, allerdings an der Spitze, mit dem Dauerchampion Bochum.
"In dieser Saison ist der Titel möglich und wir beide liegen hauteng mit 12 Spielen und 12 Siegen beieinander." Nach der verkorksten EM in Eindhoven und der damit verpassten Olympiaqualifikation, konzentriere ich mich nun voll auf Uerdingen und dem Angriff auf den Titel." Am 17.3. fällt hierzu vielleicht schon eine kleine Vorentscheidung, wenn Bochum die Damen von Bayer Uerdingen empfängt. Am 18.3. greift der ETV wieder nach Punkten, was gegen die Damen aus Heidelberg aber sehr schwer werden wird.
Die Master(Senioren-)wasserballer von Warnemünde nehmen indes an diversen Freundschaftsturnieren teil und so ging es vor Kurzem zum internationalen Turnier nach Chemnitz. Gespielt wurde in zwei Altersstufen (Ü30 + Ü50) und insgesamt 5 Gruppen.
Warnemünde musste dabei in ihrer Vorrunde gegen den späteren Sieger Slavia Prag antreten und verlor mit 2:7 und sicherte sich gegen Magdeburg ein hartumkämpftes 4:4-Unentschieden. Aufgrund der Vorrundenerbnisse wurde später Warnemünde auf Platz 4 und Magdeburg auf Platz 5 gesetzt. Im Spiel um Rang 3 machten es die Gastgeber aus Chemnitz noch einmal spannend, scheiterten aber am 2. tschechischen Klub Decin mit 5:6 und wurde so 3., bei ihrem eigenen Turnier.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG in Chemnitz:
Ronald Kaltwasser, Wolfgang Richter, Gerd Boer, Rene Plaeschke, Steffen Klukas, Rainer Seidel und 2 Gastspieler von Chemnitz

Masters in Chemnitz

16. Deutsche Meisterschaft im Wasserball der Masters Anfang Juni in Duisburg - Wolfgang ergattert Silber

Die diesjährige Masters-DM im Wasserball, fand in Duisburg statt. Die Seniorenwasserballmeisterschaften werden in gestaffelten Altersklassen ausgetragen von der AK30+ bis zur AK 65+. Nach mehreren Qualifikationsturnieren, erreichten für die Meisterschaft 2011 36 Mannschaften aus 23 Vereinen in 7 Altersklassen das Endturnier am 1. Juni-Wochenende.
Aktiv waren die Exilrostocker Wilsdorf und Kolenderski in der AK 35+ mit GH Billstedt. Der Rostocker Rene Plaeschke (Heimatverein HSG Uni Rostock) mit dem SV Cannstatt in der AK 50+ und Wolfgang Richter mit dem SV Poseidon Hamburg in der AK 60+.
Beim Masters-Wasserball treten bei nationalen wie internationalen Titelkämpfen meist "zusammengestellte" Vereinsteams an und keine reinen Nationalmannschaften, daher ist es beim Wasserball für "fast jedem auf Topniveau möglich, sich einem Team in der entsprechenden Altersklasse anzuschließen und so auch noch im höheren Alter um Meisterschaften zu kämpfen. Unser geschärfter Blick geht hier nun wie gewohnt zum ehemaligen Warnemünder Coach und aktuellem Wasserballwart im Schwimmverband M-V Wolfgang Richter in der AK60+. Hier spielte der SV Poseidon Hamburg mit SC Düsseldorf, SV Cannstatt und Handwerk Magdeburg um den Meistertitel. Im ersten Spiel war gleich der amtierende Weltmeister von 2010 SV Cannstatt der Gegner. Bei der Weltmeisterschaft des letzten Jahresim schwedischen Boras, unterlag Hamburg noch mit 5:6 im "deutschen" Finale. Nach einigen Niederlagen gegen die Stuttgarter sollte sich diesmal das Blatt wenden und Wolfgang Richter und seine Hamburger siegten endlich wieder gegen ihren Dauerrivalen mit 4:2! Im zweiten Spiel der Hamburger ging es bereits um die Deutsche Meisterschaft. Nach einem ausgeglichenen 1. Viertel gab es gegen den mit vielen ehemaligen Nationalspielern aus der gesamten Bundesrepublik gespickten SC Düsseldorf eine klare 3:9-Niederlage. Die 1:0-Führung erzielte Wolfgang Richter, der sogar mehrmals als Anschwimmer fungierte und das mit seinen 71 LENZEN(!). Immerhin könnte er so in der ältesten Spielklasse, der AK 65+ mitspielen, doch sein Team ist derzeit noch "zu jung" und so mischt er mit seiner nationalen und internationalen Klasse notgedrungen in der Altersklasse 60+ mit. Im 3. Spiel wurde Handwerk Magdeburg sicher mit 5:2 geschlagen. Ein bisschen enttäuschend war es daher schon, erneut "nur" Vizemeister zu sein, da man es doch endlich schaffte, Cannstatt zu besiegen und dann prompt eine Niederlage gegen Düsseldorf kassieren zu müssen. Doch mit ein wenig Abstand freuten sich sowohl Wolfgang Richter als auch seine Teamkameraden über den Vizetitel 2011.
In der AK 50+ errang Rene Plaeschke ebenfalls Silber mit seinen Cannstättern (Sieger wurde hier WPM Duisburg) und die zwei Exilrostocker vom GH Billstedt schrammten diemal deutlich an einer Medaille vorbei und wurden Sechste in der AK 35+ (Sieger wurde hier Spandau 04 Berlin). Die Hamburger kamen mit großen Erwartungen im Gepäck nach Duisburg. War man doch 2010 nur knapp am späteren Dauersieger Spandau gescheitert. Doch nach deutlichen Niederlagen gegen Halle und Bochum stand schon nach der Gruppenphase fest das es diesmal nur um Platz 5 geht. Aber auch das entscheidende Platzierungsspiel wurde mit 11:12 gegen Bocholt verloren. Als Fazit kann eine realistische Leistungsbeurteilung als Grundlage für die Vorbereitung auf die Masters-EM vom 4.7.-9.7.2011 in Hamburg vorgenommen werden.

TEXT: Jörg Behlendorf & Ronald Kolenderski

Ergebnisse Altersklasse 65+:
Düsseldorf-Magdeburg 9:6
Düsseldorf-Cannstatt 6:5
Magdeburg-Cannstatt 5:5
Hamburg-Cannstatt 4:2
Hamburg-Düsseldorf 3:9
Hamburg-Magdeburg 5:2

Im Norden nichts Neues - Rang Eins und Zwei wie 2010

Die Masters-Wasserballer der HSG Warnemünde sicherten sich, wie im Vorjahr, den Silberrang beim heimischen Seniorencup, der im April 2011 seine 18. Auflage feierte. Frei nach dem Motto des Klassikers "Im Westen nichts Neues."
Den Siegerpokal entführte erneut das Team von Handwerk Magdeburg. "Das Turnier war so ausgeglichen wie wahrscheinlich noch nie," zeigte sich Warnemündes Wolfgang Richter hochzufrieden über den Turniertag. Ein Zeugnis dafür, war unter anderem der verdiente Sieg von Leipzig über Poseidon Hamburg mit 5:3. Magdeburg hielt sich indes weitesgehend schadlos und verpasste nur durch ein 4:4 gegen Hamburg das "perfekte" Turnier ohne Punktverlust. Die Mannen aus der Börde traten mit dem durchschnittlich jüngsten Team an und wurden somit ihrer Favoritenrolle gerecht. Die meisten Tore in einem Spiel gab es beim 8:4-Sieg von Magdeburg über den Gastgeber Warnemünde und die wenigsten Tore sahen alle Beteiligten beim 4:1-Erfolg von Berlin über Leipzig. Innerhalb von "nur" knapp 4 Stunden trugen die Mannschaften insgesamt 15 Partien auf 2 Spielfeldern aus. Es war also für reichlich Betrieb in der Neptunhalle gesorgt. Der Veranstalter HSG Warnemünde bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den teilnehmenden Teams des 18. Seniorencups in Rostock. Zur 19. Ausgabe in 2012 hofft die HSG Warnemünde auf eine nächste tolle Veranstaltung des traditionellen Turniers an der Ostsee.

TEXT: Jörg Behlendorf


Ergebnisse HSG Warnemünde:
HSG-Berlin 5:1
HSG-Chemnitz 6:2
HSG-Magdeburg 4:8
HSG-Leipzig 5:2
HSG-Hamburg 2:7

Abschlusstabelle:

Platz Team Tore Punkte
1 Handwerk Magdeburg 29:16 9:1
2 HSG Warnemünde 22:20 6:4
3 Poseidon Hamburg 19:18 5:5
4 SV Neptun Berlin 18:18 4:6
5 SC Chemnitz 17:21 4:6
6 TH Leipzig 14:26 2:8

Wasserballer Wolfgang Richter wird Vizeweltmeister in Schweden

Wolfgang Richter heimste im Juni 2010 bei den Masters-Meisterschaften mit "seinem" Verein Poseidon Hamburg hinter Düsseldorf bereits den Vizetitel bei der DM ein. Er als ehemaliger Herrencoach der HSG Warnemünde ist schon seit einer gefühlten Ewigkeit am Beckenrand und auch im Becken aktiv. Da in Rostock keine Masters-Mannschaft auf nationalem und internationalem Niveau am regelmäßigen Spielbetrieb teilnimmt, schließt sich Wolfgang immer wieder den Hamburgern an und das in der Vergangenheit auch sehr erfolgreich. Nach der DM, stand nun die WM im schwedischen Boras an.
Es war ein sehr hartes Turnier mit täglich einem Spiel und neu 4x6 Minuten (bisher 5 Min. Spielzeit). Mit 8 Mannschaften war die Altersklasse 60+ und 2 Mannschaften der AK 65+ so stark wie nie besetzt. Nach unerwartet klaren Siegen gegen Cannstatt AK 65 (8:3), Kaos USA 65 (16:7), Helsinki (13:1), kamen nun die schweren Brocken im Turnier.
Der nächste Gegner war der 3. der WM 2008 in Perth, die mit 8:3 besiegt wurden und Wolfgang erzielte 3 Tore. Am nächsten Tag kam der Weltmeister von 2008 ins Wasser, Kaos USA AK 60 und auch hier siegte Hamburg nach harten Kampf 7:3 (2 Tore durch Richter). Gegen Magdeburg erwischte man leider einen rabenschwarzen Tag und unterlag mit 2:5. Im letzten Gruppenspiel konnte der Dauerrivale der letzten Jahre, Cannstatt, mit 6:4 noch geschlagen werden. Leider reichte es nicht zum WM-Titel da die Ausschreibung Finalspiele vorsah. So mußten Wolfgang und seine Teamkollegen bereits am nächsten Tag erneut gegen Cannstatt um den Titel antreten. Im 8. Spiel in 8 Tagen waren alle müde und nun machte sich der Einsatz von Spielern beider Cannstatter Mannschaften bemerkbar(skandalöser Weise durften auch Spieler der AK 65-Mannschaft der Cannstatter aushelfen), die dann auch glücklich mit 6:5 Toren Weltmeister wurden.
Auch wenn der Titel greifbar nahe war, mit dem zweiten Platz konnte Poseidon Hamburg gut leben und so wurde diese Silbermedaille wie ein Titel gefeiert, denn gefühlter Weltmeister war man ohnehin, aufgrund der tollen Vorrundenergebnisse.

TEXT: Jörg Behlendorf

Ergebnisse Poseidon Hamburg:
Poseidon Hamburg-Cannstatt AK65 8:3
Poseidon Hamburg-KAOS USA AK65 16:7
Poseidon Hamburg-Helsinki 13:1
Poseidon Hamburg-Perth 8:3
Poseidon Hamburg-KAOS USA 7:3
Poseidon Hamburg-Magdeburg 2:5
Poseidon Hamburg-Cannstatt 6:4
Finale
Poseidon Hamburg-Cannstatt 5:6

Abschlusstabelle:

Platz Team Altersklasse
1 Cannstatt 60+
2 Poseidon Hamburg 60+
3 Magdeburg 60+
4 KAOS USA 60+
5 Perth 60+
6 Cannstatt 65+
7 Helsinki 60+
8 KAOS USA 65+

Handwerk Magdeburg entführt den Pokal in die Börde

Wasserball-Seniorenturnier in Rostock führt Tradition fort

Am vergangenen Wochenende stand der traditionsreiche Seniorencup im Wasserball an. Die HSG Warnemünde lud zur 17. Auflage des Turniers. Dem Ruf folgten erneut die Dauerbrenner Magdeburg, Chemnitz und Hamburg, wobei die Magdeburger sogar mit 2 Teams anreisten. Spielberechtigt waren alle über 30 Jahren. So kam Magdeburg I mit einem verhältnismäßig jungem Team und war somit rasch Favorit auf den diesjährigen Titel. Doch bei allen Teams stiegen auch Wasserballer jenseits der 60 Jahre ins Becken der Neptunhalle.
"Rostock und im besonderen Warnemünde, scheint für die Alten immer noch eine Reise Wert zu sein, daher kommen sie auch jedes Jahr aufs Neue und das freut mich", gab Mitorganisator und Wasserballurgestein Wolfgang Richter zu Protokoll.
Das es die ehemaligen Stars im deutschen Wasserball aus den 60igern und 70igern so richtige krachen ließen, zeigten sich schon in den ersten hitzigen Partien. "Die gehen ja teilweise übermotivierter in die Zweikämpfe als meine Jugendspieler", sagte Jessica Hembus, ihres Zeichens Jugendtrainerin von Warnemünde.
In der Tat gaben sich die alten Hasen nicht nur die sprichwörtliche Ehre, sondern auch ordentliche Duelle im Wasser. Im Turnierverlauf zeigte sich schnell, dass die sehr engagiert spielenden Magdeburger den Turniersieg anpeilen. Jedes Spiel wurde gewonnen, bis es zum Duell mit dem Gastgeber Warnemünde kam. Auch die HSG hatte ihrerseits die bisherigen Partien gewonnen und so kam es nun zum Duell um den Turniersieg. Warnemünde hielt lange Zeit gut mit, hatte beim Stand von 2:4 die Riesenchance auf den Anschlusstreffer, doch statt dessen vergab man und im Gegenzug ebnete Magdeburg mit Treffer zum 5:2 den Sieg, der am Ende mit 8:2 etwas zu deutlich ausfiel. Wer, egal in welchem Spiel, die Tore markierte, verkam glücklicherweise zur Nebensache im Turnier, da hier zumeist die Freude über das Wiedersehen überwog und sich die Spieler die ein oder andere Geschichte aus alten Zeiten erzählten.
Abgerundet wurde die Eintagesveranstaltung schließlich im Warnemünder Seglerheim. Wo der Siegerpokal und die Urkunden feierlich überreicht wurden. Hier gab es jedoch ein kleines amüsantes Problem, da zum 1. Mal in der Geschichte des Seniorencups ein Platz doppelt vergeben wurde. Chemnitz und Poseidon teilten sich bei gleichem Torverhältnis und gleichen Punkten den 3. Rang. Da auch der direkte Vergleich mit 4:4 ausging, standen somit beide Teams auf dem Siegerpodest. Zur 18. Ausgabe in 2011 werden sicher wieder mindestens diese 4 Städte vertreten sein, ob dann noch andere Mannschaft dem Ruf der Ostsee und der HSG Warnemünde folgen werden, wird sich im kommenden Jahr erneut in der Neptunhalle zu Rostock zeigen.

TEXT: Jörg Behlendorf

Die Masters der HSG:
Andreas Pluder, Stephan Drawert (Torhüter) – Jens Richert, Dieter Schulz, Reiner Seidel, Wolfgang Richter, Torsten Richter, Ronald Kolenderski, Thomas Wilsdorf, Heiko Garlipp, Steffen Klukas, Andreas Völkel

Ergebnisse der HSG:
HSG-Magdeburg II 6:3
HSG-Hamburg 7:4
HSG-Chemnitz 8:3
HSG-Magdeburg I 2:8

Abschlusstabelle:

Platz Team Punkte
1 Handwerk Magdeburg I 8:0
2 HSG Warnemünde 6:2
3 Poseidon Hamburg 3:5
3 SC Chemnitz 3:5
5 Handwerk Magdeburg II 0:8

Warnemünder heimsen Titel bei der Masters-DM in Duisburg ein

Wasserballer mit Bronze in der AK35+ und Gold in der AK60+

Vor Kurzem starteten eine Hand voll Wasserballer, die sonst in Diensten der HSG Warnemünde stehen, bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren, den sogenannten Masters, in Duisburg.
Die Spieler Ronald Kolenderski und Thomas Wilsdorf starteten mit dem Team von GH Billstedt in der Altersklasse 35+ und der Trainer des Zweitligisten Warnemünde, Wolfgang Richter, griff mit dem SV Poseidon Hamburg in der AK60+ erneut ins Geschehen ein. Letzterer ergatterte mit den Hamburgern schon so manche Medaillen bei nationalen und internationalen Titelkämpfen. Anders als im Herrenbereich, finden beim Wasserball im Masters-Sektor die Deutschen Meisterschaften, Europameister- wie auch Weltmeisterschaften stets mit Vereinsmannschaften statt. Aus diesem Grunde nutzten die drei die Chance auf Titelkämpfe in Duisburg 2009.
In der AK35+ konnten Kolenderski, Wilsdorf und Co. Siege gegen Leimen (6:4) und Elmshorn (10:1) einfahren, waren aber den starken Teams von Spandau Berlin und Cannstatt unterlegen. Das am Ende Bronze zu Buche stand hatten die beiden Spieler nicht für möglich gehalten: "Wir sind nicht mit der Maßgabe angereist, unbedingt eine Medaille zu holen. Nun ist es der 3. Platz geworden, das ist doch spitze", freuten sich die beiden Warnemünder.
In der ältesten Spielklasse, der AK60+, war Wolfgang Richter noch einen Tick erfolgreicher. Gegen Cannstatt setzte es ein spannendes und knappes 3:3 Unentschieden und gegen Magdeburg konnte Wolfgang Richter mit den Hamburgern mit 4:2 gewinnen. Somit war der Titel eingefahren und die Goldmedaille stand ihm sichtlich gut: "Ja das hat schon was, ein schönes Gefühl aber wir mussten uns diese 'Goldene' auch hart erarbeiten," resümiert Richter den Titelgewinn.

TEXT: Jörg Behlendorf

Abschlusstabelle 35+:

Platz Team Punkte
1 Wfr. Spandau 04 8:0
2 SV Cannstatt 6:2
3 TV Gut Heil Billstedt 4:4
4 SGW Leimen/Mannheim 2:6
5 SZ Elmshorn 0:8

Abschlusstabelle 60+:

Platz Team Punkte
1 SV Poseidon Hamburg 3:1
2 SG Handwerk Magdeburg 2:2
3 SV Cannstatt 4:4

GH Billstedt

GHB Masters 2009

16. Seniorencup der HSG Warnemünde erfolgreich ausgetragen - Chemnitzer Masters lösen Magdeburg ab

Am Samstag lud die HSG Warnemünde die Seniorenwasserballer aus Deutschland nach Rostock ein. Dem Ruf folgten in diesem Jahr Teams aus Chemnitz, Leipzig, Hamburg und der Pokalverteidiger Magdeburg. Unter ihnen viele ehemalige Stars und Sternchen der DDR-Wasserballhistorie. In den Reihen der Hamburger befanden sich aber auch genügend aktuelle Masters-Europameister und Weltmeisterschaftsteilnehmer.
Da es sich um ein Freundschaftsturnier handelt und die Wasserballer im Schnitt um die 60 Jahre und älter waren, wurden ein dementsprechend freundlicher Modus gewählt. Jeder gegen Jeden in 2x7min Spielzeit.
Auch in dieser kurzen Spieldauer waren viele Tore zu bestaunen. So startete die HSG gegen Leipzig in einem torreichen Spiel mit einem tollen 6:3-Sieg. In der zweiten Partie musste sich die HSG weitaus mehr anstrengen und kam am Ende zu einem hartumkämpften und spannenden 4:4 gegen Chemnitz. Das Spiel gewann umso mehr an Bedeutung, als dass Chemnitz der spätere Turniersieger wurde und nur gegen Warnemünde einen Punktverlust hinnehmen musste. Nach dem 3:3 gegen den Titelverteidiger Magdeburg und der bitteren 3:6-Niederlage gegen Hamburg wurde die HSG Warnemünde guter Dritter. Alle Beteiligten atestierten dem Gastgeber eine tolle Turnierorganisation und -Durchführung. Zum krönenden Abschluss ging es nach Beendigung der Spiele in den Warnemünder Yachthafen in die dortige Sportschule. Mit der Unterstützung der dortigen Verantwortlichen wurde die Siegerehrung abgehalten und die Wasserballer genoßen das wunderschöne Flair an der Ostseeküste. Alle versicherten, 2010 gerne wiederkommen zu wollen, zum 17.Seniorencup der HSG Warnemünde.

TEXT: Jörg Behlendorf

HSG Warnemünde:
Andreas Pluder (Torhüter) – Ralf Brückner, Steffen Klukas, Wolfgang Richter, Rene Plaeschke, Gerd Boer, Steffen Wilsdorf, Heiko Garlipp, Andreas Völkel, Dieter Schulz, Mirko Hartleb
Mannschaftsleiter Reiner Seidel

Abschlusstabelle:

Platz Team Punkte
1 SC Chemnitz 7:1
2 Handwerk Magdeburg 5:3
3 HSG Warnemünde 4:4
4 SV Poseidon Hamburg 4:4
5 Leutzsch Leipzig 0:8

Wasserballer Wolfgang Richter Vizeweltmeister

Wolfgang Richter, seines Zeichens Zweitligatrainer der HSG Warnemünde, nahm vor kurzem in Übersee auf dem 5. Kontinent an der Senioren-WM, der sogenannten Masters-WM teil. Hier gab es Duelle von den Altersklassen 30+ bis 65+.
Im Wasserball werden im Seniorenbereich bei Europa- und Weltmeisterschaften die Titel nicht mit Nationalmannschaften ausgetragen, sondern mit Vereinsmannschaften. Schon im Jahre 2004, damals mit Leutzsch Leipzig errang er die Goldmedaille in San Marino. 2008 reiste er nun mit dem Team des SV Poseidon Hamburg nach Perth. Nachdem Wolfgang Richter bereits im Sommer 2007 mit den Hamburgern Deutscher Meister und Vizeeuropameister in seiner Altersklasse 60+ (AK 60+) wurde, wahren die Erwartungen nun in Australien dementsprechend hoch. Doch lauerten beim Turnier in Perth in der AK 60+ die starken Australier mit ihren Teams. "Die Aussies haben ganz starke Vereinsmannschaften und auch mit den Deutschen von Cannstatt haben wir wieder eine bärenstarke Konkurrenz. Aber eine Medaille ist auf jeden Fall unser erklärtes Ziel...", erzählte Wolfgang Richter noch kurz vor seiner Abreise vom Hamburger Flughafen.
Gleich am ersten Spieltag kam es dann in Down Under zum deutsch-deutschen Duell zwischen Hamburg und Cannstatt. In einer engen und knappen Partie behielten Wolfgang Richter und seinen Mannen jedoch die Oberhand und siegten knapp mit 4:2, nicht ahnend, das es im Halbfinale eine Woche später nochmals zum Duell gegen Cannstatt führen würde.
In den folgenden Turniertagen gab es dann unerwartet hohe Siege gegen die Melville Sharks (15:2) und die Dolphins 1 (12:5) und Dolphins 2 (11:5), ehe es im letzten Vorrundenspiel gegen die Amerikaner von Spartan Cardinal Tri Valley (Oakland, USA). Hier zeigte sich die Dominanz der Amerikaner deutlich. Sie waren spritziger und schneller und konnten mehrere Kontertore wie Nadelstiche setzen. Die Hamburger hingegen haderten mit ihrer schwachen Chancenverwertung. Doch man war ja nach den vorangegangenen Siegen sicher im Halbfinale und so wog die Niederlage erst mal nicht allzu schlimm – Verbesserungen und Taktikänderungen waren ja schließlich nun möglich.
Im Halbfinale gab es nun die Neuauflage des Turnierauftaktes gegen die Stuttgarter vom SV Cannstatt. Nach dem 4:2-Erfolg konnte Wolfgang Richter und die Hamburger nun gar mit 5:2 gewinnen und zogen ins Finale ein! Eine Medaille war ihnen also schon sicher und die Freude groß. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Wahlrostocker und gebürtige Sachse Wolfgang Richter mit 9 Treffern maßgeblichen Anteil am Erreichen des Finales.
DAS FINALE
SV Poseidon Hamburg - Spartan Cardinal Tri Valley 4:10 (2:2, 1:3, 1:3, 0:2)
Im Finale bei der Weltmeisterschaft im australischen Perth unterlag die Mannschaft des SV Poseidon Hamburg in der Altersklasse 60+ dann dem amerikanischen Team mit 4:10. Die Hamburger haben ihr bestes gegeben, hatten aber im Abschluss viel Pech. Wolfgang Richter blieb dabei im Finale ohne eigenen Torerfolg, gab aber einige feine Vorlagen, dennoch reichte es leider nicht zum Sieg. Die Freude über die Silbermedaille war schließlich so groß, dass man die Finalniederlage schnell abhaken konnte und das Edelmetall wie einen Siegertitel feierte. Nach erledigter (Fast-) Meisterleistung weilt nun die Trainerlegende und neuerlicher Vizeweltmeister noch weitere drei Wochen in Australien, ehe er am 30.Mai wieder nach Rostock heimkehrt. Seine Spieler vom Zweitligisten HSG Warnemünde werden ihn dann sicher gebührend empfangen und ihn "hochleben" lassen.
Im Spiel um Platz 3 sicherte sich Cannstatt mit einem klaren 7:1 über die Australier der Dolphins 1 eine weitere deutsche Medaille – Bronze.

TEXT: Jörg Behlendorf

Der Weg ins Finale in chronologischer Reihenfolge:

Vorrunde Heim Gast Ergebnis
SV Poseidon Hamburg SV Cannstatt 4:2
SV Poseidon Hamburg Melville Sharks 15:2
Dolphins I SV Poseidon Hamburg 5:12
Dolphins II SV Poseidon Hamburg 5:11
SV Poseidon Hamburg TVWP Spartan Cardinal 3:10
SV Poseidon Hamburg SV Cannstatt 5:2
Leerzeile
Spiel um Platz 3
Dolphins I SV Cannstatt 1:7
Leerzeile
Finale
TVWP Spartan Cardinal SV Poseidon Hamburg 10:4

HSG Warnemünde erringt Platz 3 beim heimischen Cup

Am Samstag war es mal wieder soweit. Die Senioren der HSG Warnemünde luden zum Jubiläums-Wasserballturnier nach Rostock. Der Einladung zum 15. Seniorencup folgten viele der sogenannten "Masters". Gespielt wurde eine Vorrunde in zwei Gruppen im Modus Jeder-gegen-Jeden mit 12min durchlaufender Spielzeit. Anschließend wurden dann der Gewinner und die Platzierungen zwischen den Gruppen ausgespielt.

In Gruppe A wurden neben dem Cup-Verteidiger aus Magdeburg auch die Teams von Leutsch Leipzig, Poseidon Hamburg und Mönchengladbach gelost. Gruppe B gehörten die HSG Warnemünde, Magdeburg II und die Chemnitzer an.
Um Punkt 13:45 Uhr wurden die Gruppenspiele angepfiffen. In Gruppe A kristallisierte sich recht schnell die Dominanz von DDR-Altmeister von Magdeburg I und Turnierneuling Mönchengladbach heraus. Beide Teams trennten sich sodann auch sinnbildlich mit 4:4 im Vorrundenduell, Spannung pur.
Die Senioren der HSG schlugen sich ebenfalls sehr gut in der Gruppenphase. Sowohl gegen Chemnitz als auch gegen Magdeburg II konnten deutliche 4:1-Siege herausgespielt werden, sodass alle gespannt auf die Platzierungsspiele zwischen beiden Gruppen blickten. Der Warnemünder "Familienclan" (2x Wilsdorf, 2x Schulz) liebäugelte zu diesem Zeitpunkt noch mit dem Turniersieg aber die Vorfreude wehrte nicht allzu lang. Die Endrunde wurde dann von den kampf- und spielstarken Teams aus Magdeburg und Gladbach bestimmt. Gegen beide Kontrahenten verlor die HSG mit 5:2 und konnte letztendlich mit dem dritten Platz sehr zufrieden sein. In den Überkreuzspielen behielt dann Handwerk Magdeburg I eine weiße Weste und errang zum dritten Mal in Folge den Turniersieg, in diesem Jahr aber nur Dank des besseren Torverhältnisses gegenüber den Gladbachern.
Die Siegerehrung wurde dann in Warnemünde durchgeführt und alle Teams ließen dort das Turnier ausklingen und sinnierten bis tief in die Nacht über vergangene Zeiten und alte geschlagene DDR-Ligaschlachten, Olympiateilnahmen und internationale Wettkämpfe vor 20 und mehr Jahren.

HSG Warnemünde:
Andreas Pluder, Jens Richert (beide Torwart) – Rainer Seidel, Dieter Schulz, Steffen Schulz (1), Michael Loba (2 Tore), Mirko Hartleb, Ronald Kolenderski (1), Karl-Heinz Beck, Steffen Wilsdorf (2), Thomas Wilsdorf (5), Steffen Klukas, Andreas Völkel (1)


Spielergebnisse des Turnieres:

Vorrunde Gruppe A Heim Gast Ergebnis
Chemnitz Mönchengladbach 1:3
Magdeburg I Poseidon Hamburg 5:2
Magdeburg I Chemnitz 4:1
Magdeburg I Mönchengladbach 4:4
Chemnitz Poseidon Hamburg 4:1
Poseidon Hamburg Mönchengladbach 0:7
Leerzeile
Vorrunde Gruppe B
Magdeburg II Leipzig 5:1
HSG Warnemünde Leipzig 4:1
HSG Warnemünde Magdeburg II 4:1
Leerzeile
Platzierungsspiele
Mönchengladbach Magdeburg II 3:0
Magdeburg I HSG Warnemünde 5:2
Chemnitz Leipzig 6:0
Mönchengladbach HSG Warnemünde 5:2
Magdeburg I Magdeburg II 7:1
Poseidon Hamburg Leipzig n.a.
Leerzeile
Endstand
1. Handwerk Magdeburg I
2. SV Mönchengladbach
3. HSG Warnemünde
4. Handwerk Magdeburg II
5. SC Chemnitz
6. Leutzsch Leipzig
7. Poseidon Hamburg

14. SeniorenCup der Wasserballer in Rostock; Tradition der alten Herren, Fair geht vor

Am 21.April veranstaltete die HSG Warnemünde traditionell ihr eintägiges Seniorenturnier. Zur 14. Ausgabe kamen nebst Gastgeber HSG Warnemünde die Teams aus Chemnitz, Leipzig und Magdeburg an die Ostseeküste. Den fünften Startplatz nahm das Team’97 ein, die Aufstiegsmannschaft von 1997 des damaligen PSV Rostock in die Regionalliga. Heute spielt der Verein als HSG Warnemünde ja bekanntlich in der 2.Liga-Nord.

Nun zum Turnier, indem die Auftaktpartie aufgrund der langen Anreise der Gäste zwischen den Senioren der HSG Warnemünde und dem Team’97 ausgetragen wurde. Auf Seiden vom Team’97 feierten Christian Sokolewski und Olaf Seidel nach über 10 Jahren Wasserballabstinenz ihr Comeback und zeigten im Turnierverlauf auch noch einige Male ihre Qualitäten. Zur Halbzeit führten sie bereits mit 4:2, taten sich aber recht schwer gegen die alten Hasen der HSG um Wolfgang Richter, Steffen Klukas, Joachim Hübsch und Co. Am Ende fehlten den ehemaligen Oberligaakteuren die Luft gegen das schnelle Team’97 und so siegte das Team mit 7:2.
Im zweiten Spiel des Tages sollte es dann schon zum Duell des Tages kommen. Chemnitz und Magdeburg spielten ein hartumkämpftes Match. Zur Halbzeit führten die Mannen aus der Börde knapp mit 3:2 und am Ende sollten sie mit 5:3 die Oberhand behalten und am Ende auch durch dieses Sieg den Turniersieg erlangen. Zweiter wurde dann mit eben nur dieser einen Niederlage der SC Chemnitz.
In einem Zwischenmatch, welches außer der Wertung lief, kam es dann zum eigentlichen Höhepunkt der Veranstaltung in der Rostocker Neptunhalle. Ein Allstar-Team des ASK Rostock von 1962 spielte gegen ein DDR-Allstarteam vergangener Tage. Auf Seiten des ASK war es wie damals. Joachim Hübsch und Wolfgang Richter markierten die Tore, doch reichte es das alleine nicht aus und das ASK-Team verlor mit 3:5 gegen die DDR-Allstars. Zu denen gehörte am heutigen Tag unter anderem Heinz Wittig, seines Zeichens Olympiateilnehmer in Tokio 1964 und DDR-Vizeeuropameister von 1966 in Utrecht (Holland). Er glänzte neben Walter Lex, EM-Teilnehmer 1958 in Budapest (Ungarn) und Sportsfreund Reichelt, ehemaliger Topspieler beim TSC Berlin.
Am Ende des Tages zeigte sich die HSG Warnemünde als "perfekter Gastgeber" und lies allen Teams den Vortritt und belegte den fünften Rang. Doch hatten sie es im letzten Spiel in der Hand, Gegner Leutzsch Leipzig zu besiegen. Beim 4:4 glänzte Jens Richert im HSG-Tor und wurde frenetisch von den Aktiven und Zuschauern mit Sprechkören "Wasserballgott" gefeiert, natürlich nicht ohne den Spaß hierbei im Vordergrund stehen zu lassen.

Im Anschluss feierten die ehemaligen Oberligisten, EM-Teilnehmer und Olympioniken im Seglerheim des Rostocker Yachthafens die Sportlerparty und ließen den Tag, die letzten Jahre und Jahrzehnte noch einmal Revue passieren. Zum 15. Cup in 2008 werden dann diese Teams hoffentlich die Tradition und den Wasserballsport in Rostock wieder hochleben lassen. Vielleicht dann auch wieder mit Beteiligung der Teams aus Hamburg, Berlin und Hannover.

Team’97:
Stephan Drawert – Olaf Seidel, Steffen Schulz, Ronald Kolenderski, Steffen Wilsdorf, Thomas Wilsdorf, Andre Prätorius, Michel Loba, Haiko Wille, Christian Sokolewski

HSG Warnemünde:
Pluder, Richert – Höfer, Beck, Plaeschke, Richter, Behlow, Klukas, Völkel, R. Seidel, Behning, Stein, Boer, Hübsch

ASK Rostock ’62:
Steinhard, Riedel, Schwiersand, Schulz, Hübsch, Richter, Behlow, Pflug, Weinrich


Endstand des Turnieres:

Platz
Mannschaft
Punkte
Ergebnisse
T’97 – HSG 7:2, Chem. – Magd. 3:5, T’97 – Leip. 5:2, Magd. – HSG 8:2, Chem. – Leip. 4:3, T’97 – Magd. 3:8, Chem. – HSG 4:3, Magd. – Leip. 8:3, T’97 – Chem. 2:3, Leip. – HSG 4:4
Das Zwischenmatch: ASK’62 – DDR-Allstars 3:5
1 Handwerk Magdeburg 8:0
2 SC Chemnitz 6:2
3 Team '97 4:4
4 Leutzsch Leipzig 1:7
5 HSG Warnemünde 1:7

Wasserball-Oldies von Warnemünde feiern den 4. Platz

das war Spannung pur...
im Spiel um Platz Drei lautete die Paarung: HSG Warnemünde - Magdeburg II
Geistibald markierte per Heber das 1:0 und das hielt auch bis eine Minute vor Schluss...
Holger Behning hatte im Konter das 2:0 auf der Hand, vergab aber und im Gegenzug markierten die Sachsen-anhaltiner den Ausgleich - EINE MINUTE VOR SCHLUSS

somit ging es sofort ins 5m-werfen, die Chronik:
Mageburger... trifft
Geistibald... verwirft
Magdeburger... trifft
Rene Plaeschke... verwirft!
somit hat Magdeburg II mit dem 3:1 nach 5m-werfen den Dritten Dang erreicht!

Im Finale standen sich dann Magdeburg I & Wedding Berlin gegenüber. Nachdem die Magdeburger bereits auf 4:1 davonzogen, verkürzten die Berliner noch auf 3:4, konnten aber nicht mehr den Ausgleich schaffen.



Endstand des Turnieres:

Platz
Mannschaft
1 Magdeburg I
2 Wedding Berlin
3 Magdeburg II
4 HSG Warnemünde
5 SC Chemnitz
6 Poseidon Hamburg
7 Leipzig

Wasserball-Routiniers nach Titel im Vorjahr nun Zweiter

Vor kurzem fand wieder der einmal jährlich ausgetragene Senioren-Cup der Wasserballer in der Rostocker Neptunschwimmhalle statt. Zur 12. Ausgabe des Turniers hießen die Teilnehmer SSV Leipzig Leutzsch (Weltmeister 2004 in der Altersklasse Ü55), SC Chemnitz, SC Wedding Berlin, SV Poseidon Hamburg und Pokalverteidiger HSG Warnemünde.

Gespielt wurde nach dem Modus Jeder gegen Jeden, so daß nach insgesamt 10 Spielen der Pokalsieger ermittelt war.
Im Laufe des Turniers zeichnete sich ein Zweikampf zwischen den Sachsen vom SC Chemnitz und den Senioren der HSG Warnemünde ab. So kam es zum entscheidenden Spiel um den Titel 2005 zwischen beiden Mannschaften. In einer ausgeglichenen Partie konnte sich zunächst keines der beiden Teams absetzen und erst im späteren Verlauf waren am Ende die doch etwas jüngeren Chemnitzer mit 5:2 Toren vorn.
In den Reihen der HSG Warnemünde spielte auch wieder der Regionalliga-Coach der Herren der HSG Warnemünde Wolfgang Richter mit, doch mit seinen insgesamt 5 Toren im Turnierverlauf konnte sowohl er, als auch Rene Plaeschke (7 Tore) und Heiko Garlipp (6 Tore) nichts entgegensetzen. Somit ging der Titel und der Siegerpokal in diesem Jahr nach Chemnitz, wo er hoffentlich nur ein Jahr verweilt, ehe er 2006 wieder nach Rostock reist und vielleicht wieder von den Gastgebern zurückerobert werden kann.

Die Siegerehrung und ein gemütliches Beisammensein fand dann im Anschluss an das Turnier im Yachthafen von Warnemünde statt. Dort wurde dann Walter Lex vom SSV Leipzig Leutsch noch eine besondere Ehre zuteil. Mit seinen 70 Jahren(!) wurde der ehemalige Nationalspieler mit einem Ehrenpreis für den ältesten Spieler ausgezeichnet.
Im Rahmen des Turniers gab es auch ein Treffen vieler ehemaliger Spieler der DDR-Oberligamannschaft des ASK Vorwärts Rostock der Sechziger Jahre. Ein großes Dankeschön gilt dem Team des Yachthafens, für die ausgezeichnete Unterstützung im Rahmen des Turniers. Auf ein Wiedersehen mit den "alten Haudegen" im kommenden Jahr beim 13. Seniorencup in Rostock!



Endstand des Turnieres:

Platz
Mannschaft
1 SC Chemnitz
2 HSG Warnemünde
3 SC Wedding Berlin
4 SSV Leutsch Leipzig
5 Poseidon Hamburg
6 SC Magdeburg
7 HSV Hannover


Wasserball-Oldies von Warnemünde feiern Turnier-Titel

Die Senioren der HSG Warnemünde haben ihr eigenes Turnier gewonnen und so den Pokal in der Hansestadt halten können. Die Teams von Leipzig und Poseidon Hamburg nahmen dieses Turnier als Vorbereitungsturnier für die kommende Weltmeisterschaft für Senioren und gleichzeitig als Promotiontour im Rahmen der deutschen Olympia-Bewerbung für 2012 war. Im spannenden 11. Seniorencup des Vereins hatten die drei Ersten der Tabelle alle die gleiche Punktzahl und der Turniersieg der HSG Warnemünde wurde über das Torverhältnis entschieden. Im vorentscheidenden Spiel um den Cuptitel in diesem Jahr zwischen der HSG Warnemünde gegen den SC Chemnitz erzielte Thomas Wilsdorf alle 3 Tore beim 3:1-Sieg. Die 2:3-Niederlage gegen Magdeburg, die sich die Warnemünder einhandelten, konnte dann nichts mehr am glücklichen Erfolg der Gastgeber ändern. Somit holt die HSG den Pokal nach Rostock-Warnemünde zurück, nachdem der Pott bereits zwei Jahre in Chemnitz weilte. Nach dem Abschluss des Turniers feierten alle Organisatoren und Aktiven zusammen den reibungslosen Ablauf und sportlichen Erfolg der Veranstaltung. Leipzig und Warnemünde warben in diesem Rahmen nachhaltig für die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Nun müssen Poseidon Hamburg und Leipzig auch bei der Masters-WM in San Marino Anfang Juni ihr Können beweisen. Bei den Sachsen von Leutsch-Leipzig nimmt dann auch Warnemündes Regionalliga-Coach Wolfgang Richter teil, der mit seinem Team in seiner Altersklasse Ü55 den WM-Titel anpeilt.


Endstand des Turnieres:

Platz
Mannschaft
1 HSG Warnemünde
2 SC Chemnitz
3 SC Magdeburg
4 SSV Leipzig
5 Poseidon Hamburg

HSG Warnemündes Senioren bei eigenem Cup auf dem Siegerpodest

Vor kurzem war die HSG Warnemünde stolzer Gastgeber des 10. Seniorencups in der Rostocker Neptunschwimmhalle.
In dem seit 1993 ausgetragenem Turnier, befanden sich in diesem Jahr mehrere ehemalige Olympia- und Europameisterschaftsteilnehmer unter den Gäste-Teams. Mit SC Wedding Berlin, SSV Leutsch Leipzig, Poseidon Hamburg, SC Magdeburg, HSV Hannover und dem Titelverteidiger Chemnitz waren wieder hochkarätige Gegner an die Ostsee angereist.
Die "Alten Herren" zeigten spannenden und schönen Wasserball. Die Spielzeit betrug 4x7,5 Minuten und gespielt wurde in 2 Gruppen. Die HSG Warnemünde hatte einen erfolgreichen Auftakt mit zwei Siegen. Die Leipziger wurden mit 7:2, deutlich in ihre Schranken verwiesen. Bedeutend knapper war die Partie gegen Hannover. Bis zur Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. Bis zum Schluß kämpften beide um den Sieg, den sich letztlich Warnemünde mit einem äußerst knappen 5:4-Erfolg sicherte.
Nun ging es in die zweite Gruppenphase, in der die HSG zunächst gegen Berlin spielen musste. Zwar bemühten sich die Gastgeber, doch waren die Hauptstädter der HSG stets einen Zug voraus und bezwangen Warnemünde mit 4:1, der ersten Niederlage des Gastgebers.
Aufgrund der Ansetzungen, die für die HSG äußerst unglücklich aussah, musste sie im direkten Anschluss an die 1:4-Niederlage, gegen den Titelverteidiger SC Chemnitz antreten. Trotz dieser konditionellen Belastung, startete Warnemünde erstaunlich gut, hielt wie gegen Hannover die Partie lange offen. Doch zum Ende hin, ließen die Kräfte nach und Chemnitz behielt mit 4:3 knapp die Oberhand. Dieses Ergebnis der HSG, sollte wenig später jedoch noch eine Aufwertung erfahren - Im Endspiel standen sich nämlich der Titelverteidiger Chemnitz und Wedding Berlin gegenüber. Dort sicherten sich die Sachsen zum zweiten Mal in Folge den Siegerpokal mit einem 7:5-Sieg gegen Berlin. Warnemünde wurde am Ende guter Dritter, hatte den Siegerpokal jedoch schon fast in den eigenen Händen.
Nach dem Turnier feierten alle Teams im Warnemünder Yachthafen und im folgenden Jahr will Chemnitz nach dem Tripple greifen und der HSG erneut den Pokal streitig machen. Ein großes Lob gebührt dem Team des Yachthafen zu Warnemünde, für ihre Unterstützung am Jubiläums-Cup 2003!


Endstand des Turnieres:

Platz
Mannschaft
1 SC Chemnitz
2 SC Wedding Berlin
3 HSG Warnemünde
4 SSV Leipzig
5 Poseidon Hamburg
6 SC Magdeburg
7 HSV Hannover


Die Seniorenwasserballer sind noch fit
Der traditionsreiche Rostocker Senioren-Cup ist auch im April 2002 von Fairness, Freude am Spiel und natürlich vom Kampf um den Sieg getragen worden.Das spürbare Motto war auch diesmal:

"Jeder gibt sein Bestes und dem Sieger gehört unser aller Respekt!"

Fünf Mannschaften (Poseidon Hamburg, Chemnitzer SC, Weser Bremen, SC Magdeburg, HSG Warnemünde) stellten ihr Können in einem spannenden Cup auf die Probe. Im Yachtclub Warnemünde wurde dann abends in gemütlicher Runde bei kleinem Essen, einem winzigen Schlückchen und vielen Gesprächen das sportliche und inzwischen auch freundschaftliche Miteinander der Vereine vertieft. Natürlich wurde der Cup-Sieger gebührend gewürdigt. Unser Wanderpokal ging auf Reisen. Er gehört bis zum 10. Cup im April 2003 dem Chemnitzer SC. An dieser Stelle möchten die Aktiven allen Organisatoren, unseren lieben, wasserballbegeisterten Partnerinnen, die immer mit Hand anlegen oder uns begleiten, ein großes Dankeschön sagen!



 URL: http://www.wasserball-rostock.de aktualisiert: 24.04.2016 
© 2001 - 2016 HSG Warnemünde
nach oben